Veränderungen im Schilfgürtel des Rheindeltas 1994 - 2001

Mit über 100 ha sind im Naturschutzgebiet Rheindelta die größten Schilfbestände Vorarlbergs erhalten. Seit jeher unterliegt der Schilfgürtel des Gebietes dynamischen Veränderungen: Als Folge der Ufererosion überwiegt im westlichen Rheindelta der Verlust an Röhrichtflächen. Im östlichen Rheindelta dagegen entwickeln sich auf den Sedimentationsflächen des Neuen Rheins fortlaufend neue Schilfflächen. Der Vergleich von Luftbildern aus den Jahren 1994 und 2001 zeigt einen Verlust von insgesamt 7 ha (6,8 %), dem ein Zuwachs von nur 0,8 (0,8 %) ha gegenübersteht. Dies ist auf das extreme Hochwasser 1999 zurückzuführen, das vor allem tief gelegene Röhrichte geschädigt hat. Vergleichbare Entwicklungen lassen sich am ganzen Bodenseeufer beobachten.

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